Schwimm-EM: Quadarella und Martinenghi schwimmen Italien zu Doppelgold
Glanzabend im Olympia-Schwimmzentrum von Paris – dazu zweimal Bronze für die Squadra Azzurra
Paris – Italiens Schwimmnationalmannschaft hat bei den Europameisterschaften einen ihrer stärksten Abende erlebt. Im Olympia-Schwimmzentrum der französischen Hauptstadt gehen gleich zwei Titel an die Squadra Azzurra, dazu kommen zwei Bronzemedaillen.
Über 800 Meter Freistil setzte sich Simona Quadarella in 8:15,55 Minuten souverän durch. Für die Römerin ist es der vierte EM-Titel über diese Strecke und bereits die neunte europäische Goldmedaille ihrer Laufbahn. Damit unterstreicht sie einmal mehr ihre Ausnahmestellung auf den langen Freistildistanzen.
Nur wenig später sorgte Nicolò Martinenghi für das zweite Gold des Abends. Über 100 Meter Brust schlug der Olympiasieger von Paris 2024 nach 58,58 Sekunden an und verwies die versammelte europäische Konkurrenz auf die Plätze. In jenem Becken, in dem er zwei Jahre zuvor olympisches Gold gewonnen hatte, feierte er einen weiteren großen Moment seiner Karriere.
Für zusätzlichen Jubel im italienischen Lager sorgte Simone Cerasuolo. Der amtierende Weltmeister berührte über dieselbe Strecke nach 58,90 Sekunden die Wand und sicherte sich Bronze. Damit standen im Finale über 100 Meter Brust gleich zwei Azzurri auf dem Podest.
Auch im Freistil der Frauen reichte es zu Edelmetall. Sara Curtis schwamm über 100 Meter Freistil in 52,71 Sekunden zu Bronze – nur eine Hundertstelsekunde hinter der Silbermedaille. Für die erst 19 Jahre alte Sprinterin ist es ein historischer Erfolg, der ihr großes Potenzial für die kommenden Jahre andeutet.
Mit zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen an einem einzigen Abend zählt Italien zu den bestimmenden Nationen dieser Titelkämpfe. Vor allem die Mischung aus erfahrenen Siegläufern wie Quadarella und Martinenghi und aufstrebenden Talenten wie Curtis nährt die Vorfreude auf die nächsten internationalen Höhepunkte.




















