Graz – Der HC Falkensteiner Pustertal steht in der Finalserie der ICE Hockey League (ICEHL) mit dem Rücken zur Wand. Am Sonntagnachmittag unterlagen die Wölfe den Graz 99ers in der Steiermark mit 2:5. Nachdem bereits die ersten beiden Finalspiele mit jeweils 1:5 verloren gingen, ist die Situation in der Best-of-7-Serie nun äußerst kritisch.
HCP-Coach Jaspers, der weiterhin auf den angeschlagenen Lobis verzichten musste, stellte seine Angriffslinien im Vorfeld um. Zwar fanden die Pusterer nach einer anfänglichen Drangphase der Hausherren besser in die Partie, blieben aber im Powerplay zunächst ohne Ertrag. In der 12. Minute lenkte Conley einen Schuss von Holzer unhaltbar zur 1:0-Führung für Graz in die Maschen. Torhüter Pasquale bewahrte sein Team in der Folge vor einem höheren Rückstand.
Bitterer Rückschlag im Mittelabschnitt
Im zweiten Drittel belohnten sich die Gäste für ihr Engagement: Ticar behielt die Übersicht und legte auf Blum ab, der per Direktschuss in der 29. Minute den verdienten Ausgleich erzielte. Doch die Freude währte nicht lange. Unmittelbar nach einem erfolglosen Pusterer Powerplay schlug Graz eiskalt zu und ging durch Swaney (33.) erneut in Führung – ein Gegentreffer, dem aus Sicht des HCP ein ungeahndetes Foul an DiTomaso vorausgegangen war. Kurz vor der zweiten Drittelpause erhöhte Vela im Powerplay mit einem präzisen Direktschuss auf 3:1.
Entscheidung im Schlussdrittel
Im letzten Spielabschnitt sorgten die Steirer schnell für klare Verhältnisse. Ein Doppelschlag durch Huber (4:1 und 5:1) nach Vorarbeit von Swaney sowie einem Aufbaufehler der Wölfe zog Pustertal den Stecker. Die Gäste bewiesen zwar Moral und trafen durch Blum noch die Außenstange, doch es fehlte weiterhin die nötige Effizienz. Ein Überzahltreffer von Ticar in der 47. Minute zum 2:5-Endstand war lediglich noch Ergebniskosmetik.
Weiter geht es mit Spiel 4 am Mittwoch, den 22. April. Dann empfängt der HC Pustertal die Grazer um 19:45 Uhr in Bruneck zur nächsten Runde.




















