Trient – Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am Sitz in der Piazza Dante wurden heute 21 Mitarbeiter offiziell willkommen geheißen, die im Monat Juli ihren Dienst bei der Autonomen Provinz Trient antreten.
Trient – Der Vizepräsident der Provinz, Achille Spinelli, begrüßte die neuen Angestellten, zu denen Neueinstellungen, stabilisierte Mitarbeiter sowie Personal mit Vertragsänderungen zählen. Spinelli dankte den Anwesenden ausdrücklich dafür, dass sie sich für die Arbeit im Dienste der Autonomen Provinz entschieden haben. Er betonte, dass die anstehenden Herausforderungen und die Ausübung der provinziellen Kompetenzen frische Professionalität, neue Ideen und Energie erfordern, um die immer komplexer werdende Verwaltungsmaschine effizient zu steuern.
An dem Treffen nahmen auch Luca Comper, Generaldirektor der Abteilung für Organisation, Personal und Innovation, die Personalamtsleiterin Maria D’Ippoliti sowie Cristiana Pretto, Generaldirektorin der strategischen Einheit für Digitalisierung, teil. Pretto schilderte ihre eigenen Erfahrungen in der Verwaltung seit 1998 und hob hervor, dass das Ziel trotz technologischer Veränderungen gleich geblieben sei: der Gemeinschaft Dienste zu bieten, die insbesondere für den Erhalt der Vitalität lokaler Gebiete von entscheidender Bedeutung sind.
Luca Comper erläuterte die Werte und die Identität des Trentino sowie seiner Sonderautonomie. Er rückte den Begriff des öffentlichen Mehrwerts in den Fokus und mahnte die Einhaltung von Verhaltensgrundsätzen in Bereichen wie Antikorruption, Datenschutz und allgemeinem Dienstrecht an. Diese Prinzipien müssten das Handeln der Bediensteten stets begleiten, da jeder Einzelne dazu beitragen könne, die Verwaltung als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen zu erneuern.
Zusätzlich informierte Maria D’Ippoliti über die organisatorischen Besonderheiten des Provinzsystems und dessen Rolle in internationalen Gremien wie der Euregio, Arge Alp und Eusalp. Zum Abschluss bot Giuseppe Ferrandi, Direktor der Stiftung Historisches Museum des Trentino, eine Reflexion über die Bedeutung des Autonomiestatuts an. Er mahnte, den Wert der Sonderautonomie niemals als selbstverständlich anzusehen, sondern sie aktiv innerhalb der Verwaltungsstrukturen zu pflegen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Führung des Historikers Davide Leveghi durch die Ausstellung „La Provincia si racconta“.




















