Trient – Die Ergebnisse der Wohnungsbaugesellschaft Itea bei der Sanierung leerstehender Wohnungen sind positiv. Dies erklärte der Landesrat für Wohnbaupolitik, Simone Marchiori, am Rande der Sitzung des Landesbeirats für Wohnverhältnisse in Trient. Marchiori betonte, dass nun die Voraussetzungen geschaffen seien, um strukturelle Eingriffe für neuen Wohnraum zu planen und das System weiter zu optimieren. In Kürze soll zudem ein Beteiligungsprozess starten, um gemeinsam mit allen Trentiner Interessengruppen neue Strategien und Best Practices in der Wohnbaupolitik zu entwickeln.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Erfolge von Itea Spa bei der Instandsetzung von Wohnungen. Im Jahr 2025 konnten 503 Wohneinheiten zur Vermietung wiederhergestellt werden, was den höchsten Wert der letzten fünf Jahre darstellt. Für das laufende Jahr wird mit der Fertigstellung von 578 Wohnungen gerechnet. Im Zeitraum von 2026 bis 2028 sollen insgesamt 1.863 Wohneinheiten neu zur Verfügung stehen.
Parallel dazu treibt die Landesverwaltung weitere Projekte voran:
- Das Projekt Rival sieht die Realisierung von rund 300 Wohnungen mit moderatem Mietzins in benachteiligten und touristischen Gebieten des Trentino vor, deren Übergabe ab Ende 2026 geplant ist.
- Das Vorhaben Ri-Urb zielt auf die Schaffung von etwa 900 neuen Wohneinheiten durch urbane Regeneration ab.
Aktuelle Daten zur Wohnungsnachfrage zeigen zudem die Dringlichkeit der Maßnahmen. Zwischen Oktober und Dezember wurden 2.102 Anträge bei Itea registriert, wobei sich fast 95 Prozent der Anfragen auf die Stadt Trient sowie die Gemeinschaften Vallagarina und Alto Garda e Ledro konzentrieren. Der Wohnungsdruckindex liegt landesweit bei 14,7. Für die nächste Ausschreibung stehen 240 Wohnungen bereit, während sich insgesamt 1.080 Wohnungen in der Aufbereitung befinden, davon 553 bereits in der Renovierungsphase.
Zudem verwies die Landesregierung auf laufende Förderprogramme. Während die Fristen für Mietzuschüsse in strukturschwachen Gebieten noch offen sind, befinden sich weitere Ausschreibungen in Planung. Dazu gehört insbesondere ein Programm für Wohnbaugenossenschaften, das in der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht werden soll.




















