Trient – Im Rahmen einer Fachdiskussion zum Thema „Vorsorgeinvestitionen zwischen globalen Szenarien und lokaler Realität“ hat Landesrat Achille Spinelli die Bedeutung einer engen Kooperation für die Entwicklung des Territoriums hervorgehoben. Die Veranstaltung fand im Anschluss an die Delegiertenversammlung von Laborfonds im Gebäude der Provinz statt. Neben dem Vizepräsidenten Spinelli nahmen führende Vertreter von Laborfonds, Allianz GI und Amundi SGR an der Gesprächsrunde teil.
Die Debatte umfasste Analysen der globalen Märkte, die geopolitische Lage sowie die Bedeutung der Finanzkultur. Spinelli hob dabei die zentrale Rolle hervor, die ein regionaler Rentenfonds bei der Unterstützung der lokalen Wirtschaft spielen kann. Er unterstrich die Notwendigkeit, trotz der Erwartung kurzfristiger Antworten von Bürgern und Unternehmen, konsequent in mittel- und langfristigen Zeiträumen zu denken.
Besonderes Augenmerk legte der Landesrat auf den Erfolg der ersten Ausgabe des Strategischen Fonds Trentino-Südtirol. Dieser habe durch innovative Instrumente wichtige Impulse gesetzt und einen Beitrag zur Finanzkultur geleistet. Spinelli kündigte an, so bald wie möglich eine zweite Auflage des Fonds zu fördern und dabei erneut auf Laborfonds als Partner zu setzen. Zukünftige Finanzinstrumente sollen zudem verstärkt Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen und vermehrt privates Kapital in den regionalen Wirtschaftskreislauf einbinden.
Abschließend verwies Spinelli auf das Projekt „Trentino 2040“. Dieser wirtschaftspolitische Plan sieht innovative Ansätze für die junge Generation vor, insbesondere in den Bereichen Zusatzvorsorge und Wohnungspolitik. Ziel sei es, jungen Menschen durch gezielte Investitionen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten und attraktive Perspektiven innerhalb der Region zu bieten.



















