Trient – Die Verteidigung der Umwelt und der Gemeinschaft gilt als eine Besonderheit der Trentiner Autonomie. Im Rahmen des nationalen Kongresses der katholischen Wochenzeitungen, der unter dem Titel „Pianeta in prima pagina – Cronisti del clima“ im Palazzo Geremia stattfand, betonte Landesrat Simone Marchiori die zentrale Rolle der Information und des Zivilschutzes. Die Veranstaltung, die zeitgleich mit dem 100-jährigen Jubiläum der Wochenzeitung „Vita Trentina“ und zehn Jahre nach der Enzyklika „Laudato sì“ organisiert wurde, brachte zahlreiche Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wissenschaft zusammen.
Landesrat Marchiori überbrachte die Grüße von Landeshauptmann Maurizio Fugatti und verwies auf die lange Geschichte von „Vita Trentina“. Die von Monsignore Celestino Endrici gegründete Publikation habe über ein Jahrhundert lang die Veränderungen des Landes aus einer besonderen Perspektive dokumentiert. Trotz des Wandels sei die Verbundenheit der Bevölkerung mit dieser Informationsquelle über die Zeit hinweg unverändert geblieben. Der Landesrat unterstrich, dass das Leben in den Bergen in erster Linie bedeute, sich um das Territorium zu kümmern und in der Lage zu sein, Gefahren für die Bevölkerung präventiv zu begegnen.
Ein zentraler Aspekt der Diskussion war die Verbindung zwischen Klimawandel und Zivilschutz. Marchiori erklärte, dass Klima- und Umweltthemen immer stärker in das tägliche Leben eingreifen. Der Trentiner Zivilschutz stehe dabei an vorderster Front, nicht nur bei der Bewältigung von Notfällen, sondern vor allem bei deren Vorbeugung. In diesem Zusammenhang komme auch den Journalisten eine wichtige Aufgabe zu: Sie fungieren als notwendiger Posten für die Information der Bürger und tragen dazu bei, die Bemühungen um den Schutz des Lebensraums zu vermitteln.
An dem Treffen nahmen unter anderem der Erzbischof von Trient, Lauro Tisi, der Bischof von Verona, Domenico Pompili, der Bürgermeister von Trient, Franco Ianeselli, sowie der Präsident des FISC, Mauro Ungaro, und der Direktor des MUSE, Massimo Bernardi, teil.




















