Trient – Das Netzwerk der „Digitale Facile“-Punkte in der Autonomen Provinz Trient wird seine Tätigkeit bis zum 31. Dezember 2027 fortsetzen. Damit wird der Dienst weit über den Abschluss der durch den Nationalen Wiederaufbauplan (PNRR) finanzierten Maßnahme hinaus bestehen bleiben. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt die Provinz die Gewährleistung des Dienstes, um ihn als dauerhaftes Angebot für die Bürger zu etablieren und den Zugang zu digitalen Verwaltungsdiensten zu erleichtern.
Der Erfolg des Projekts und der Nutzen für die Bürger ermöglichen es der Provinzverwaltung heute, über die ursprünglich festgelegten Ziele des PNRR hinauszublicken. Wie der Vizepräsident Achille Spinelli betonte, schafft die digitale Transformation nur dann einen echten Mehrwert, wenn sie für alle Bevölkerungsschichten zugänglich ist. Die „Digitale Facile“-Punkte unterstützen die Bürger dabei, notwendige Kompetenzen zu erwerben, Online-Dienste sicher zu nutzen und die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Das Vorhaben sieht vor, diese Erfahrung gemeinsam mit den Trentiner Gemeinden als stabilen und bürgernahen Dienst zu verstetigen.
Positive Bilanz und breite Nutzerstruktur
Die Wirksamkeit der Initiative wird durch aktuelle Statistiken untermauert. Bis zum 30. Juni 2026 wurden an den landesweit 26 aktiven Standorten insgesamt 23.483 Unterstützungsleistungen durchgeführt, wobei 28.072 einzelne Dienste in Anspruch genommen wurden. Die Daten zeigen, dass das Angebot eine sehr breite Zielgruppe erreicht: Fast 40 Prozent der Nutzer gehören der Altersgruppe zwischen 30 und 54 Jahren an, während etwa 38 Prozent zwischen 55 und 74 Jahre alt sind. Auch jüngere Menschen unter 30 Jahren und Senioren über 75 Jahren nutzen die Hilfestellungen regelmäßig.
Zudem verdeutlicht das Profil der Nutzer, dass der Bedarf an digitaler Unterstützung unabhängig vom beruflichen Hintergrund oder Bildungsstand besteht. Über die Hälfte der Ratsuchenden sind Arbeitnehmer, gefolgt von Rentnern, Arbeitslosen und Studenten. Hinsichtlich des Bildungsgrads zeigt sich eine Durchmischung: Etwa 28 Prozent der Nutzer verfügen über einen Mittelschulabschluss, 34 Prozent über ein Diplom und mehr als 17 Prozent über einen Hochschulabschluss. Dies bestätigt, dass die Notwendigkeit, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden, Bürger mit unterschiedlichsten Bildungswegen und Altersstufen gleichermaßen betrifft.




















