Trient – Die Autonome Provinz Trient hat die feierliche Wiedereröffnung des Gartens von Palazzo Pizzini in Ala sowie den Auftakt der 29. Ausgabe des Festivals „Città di Velluto“ begleitet. An der Zeremonie nahmen der Vizepräsident der Provinz, Achille Spinelli, der Präsident des Provinzrates, Claudio Soini, sowie der Bürgermeister von Ala, Stefano Gatti, teil. Die Maßnahme wurde durch den Dienst für Beschäftigungsunterstützung und Umweltaufwertung (SOVA) koordiniert.
Ala – Der im Herzen der Altstadt gelegene Garten wurde durch Arbeiter des „Progettone“ und der Genossenschaften Arco-Pegaso sowie Arkea umfassend saniert. Vizepräsident Spinelli hob die Qualität der geleisteten Arbeit hervor, die einen wertvollen Raum für die Gemeinschaft sicher und zugänglich gemacht hat. Das Projekt sei ein Beispiel für die Exzellenz des Trentiner Modells der Zusammenarbeit zwischen der Provinz und dem Genossenschaftswesen.
Das Festival „Città di Velluto“ 2026, das dem goldenen Zeitalter des Samts und der Adelspaläste gewidmet ist, findet bis zum 5. Juli statt. Bürgermeister Stefano Gatti betonte, dass die Revitalisierung des Gartens den historischen Stadtkern bereichert und künftig als Ort für kulturelle Veranstaltungen, Musik und Lesungen dienen soll. Claudio Soini bezeichnete das Areal als ein „Juwel“, das der Stadt zurückgegeben wurde.
Die im März 2025 begonnenen Arbeiten umfassten die Pflege des historischen Bestands sowie Neupflanzungen, darunter Maulbeerbäume und Hunderte von Sträuchern. Ein neuer südlicher Zugang mit Steintreppe und barrierefreier Rampe wurde geschaffen, die internen Wege wurden neu befestigt. Zudem installierte man ein modernes Bewässerungssystem und bereitete die Infrastruktur für eine künftige Beleuchtung vor. Ein Metallgeländer sichert nun die historische Peschiera ab.
Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 220.000 Euro. Der Garten, dessen Geschichte auf Karten aus dem Jahr 1796 zurückgeht, stand nach der Übernahme durch die Gemeinde unter direktem Schutz der Denkmalschutzbehörde. In einem nächsten Schritt ist die Restaurierung der historischen Becken durch die Aufsichtsbehörde für architektonisches Erbe vorgesehen.




















