Bozen – Eine fast 15 Jahre andauernde juristische Auseinandersetzung um das Einkaufszentrum Twenty hat ihr Ende gefunden. Der Kassationsgerichtshof hat am 7. August 2026 den Rechtsstreit offiziell für erledigt erklärt und damit einen Schlussstrich unter eine komplexe Causa gezogen, die seit 2012 die Gemüter bewegte. Landeshauptmann Arno Kompatscher äußert sich hocherfreut über diesen wichtigen Beschluss.
Einigung nach fast 15 Jahren
Die Landesregierung Südtirols spielte in den letzten Monaten eine entscheidende Rolle bei der Beilegung des Konflikts. Sie setzte sich aktiv für eine Einigung zwischen den beteiligten Parteien ein und bezog dabei auch die Wirtschaftsverbände maßgeblich mit ein. Diese proaktive Haltung des Landes trug maßgeblich dazu bei, eine Lösung zu finden, die nun vom höchsten Gericht bestätigt wurde.
Landeshauptmann Kompatscher betonte die Bedeutung des Ergebnisses: „Ich freue mich besonders über dieses Ergebnis, weil die Vereinbarung sowohl die Interessen der beteiligten Parteien als auch jene der Landesverwaltung berücksichtigt. Gleichzeitig gewährleistet sie die Fortführung der Tätigkeit der Handelsbetriebe, die Hunderten von Menschen Arbeit geben.“ Diese Worte unterstreichen die weitreichenden positiven Auswirkungen der Einigung.
Arbeitsplätze und Wirtschaft im Fokus
Ein besonderer Dank Kompatschers gilt Generalsekretär Eros Magnago, der die Verhandlungen für das Land Südtirol koordinierte und entscheidend zum positiven Abschluss in den vergangenen Monaten beitrug. Sein Engagement war ausschlaggebend, um die langwierige Pattsituation zu überwinden und eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.
Mit dem Beschluss des Kassationsgerichtshofs ist nun auch offiziell bestätigt, dass ein Rechtsstreit, der sich über nahezu 15 Jahre hingezogen hat, endgültig abgeschlossen ist. Für das Einkaufszentrum Twenty und die gesamte Wirtschaftsregion Bozen bedeutet dies Planungssicherheit und eine klare Perspektive für die Zukunft.




















