Bozen – Eine wichtige Nachricht für alle Seniorinnen und Senioren in Südtirol: Die beliebte Unterstützungsleistung 65+, die Menschen über 65 Jahren mit geringem Einkommen zugutekommt, wird auch in diesem Jahr wieder ausbezahlt. Um die finanzielle Hilfe zu erhalten, ist es nun unerlässlich, die ISEE-Erklärung fristgerecht einzureichen. Im vergangenen Jahr profitierten bereits 2972 Seniorinnen und Senioren von dieser Leistung, für die das Land Südtirol beeindruckende 9,8 Millionen Euro bereitstellte.
So sichern Sie sich die Unterstützung: Kriterien und Fristen
Die Kriterien für den Erhalt der Unterstützungsleistung 65+ bleiben identisch mit denen des Vorjahres. Anspruchsberechtigt sind alle Personen, die bis Dezember 2025 das 65. Lebensjahr vollendet haben, ihren Wohnsitz in Südtirol haben und eine Rente von unter 1000 Euro beziehen. Dazu zählen Früh-, Invaliditäts-, Alters- oder Hinterbliebenenrenten sowie Sozialrenten und Renten für Zivilinvaliden, Blinde, Gehörlose oder Hausfrauen. Ein entscheidender Punkt ist die Vorlage einer aktuell gültigen ISEE-Erklärung, deren Wert maximal 20.000 Euro betragen darf. Die ISEE muss unbedingt bis Ende September von einem Steuerbeistandszentrum (CAF) berechnet werden. Die Auszahlung der Leistung erfolgt anschließend automatisch über das Nationale Institut für soziale Fürsorge (NISF/INPS).
Zukunftsperspektiven: Anpassungen und weitere Lösungen
Parallel zur aktuellen Auszahlung laufen bereits seit mehreren Monaten intensive Verhandlungen zur Anpassung der Kriterien. Soziallandesrätin Rosmarie Pamer betont die Wichtigkeit dieser Gespräche: „Mit den Erfahrungswerten der Erstanwendung im Vorjahr wollen wir die Treffsicherheit der Leistung weiter erhöhen.“ Dafür sei die Zustimmung aller beteiligten Partner, insbesondere der INPS in Rom, notwendig. Auch die Sozialpartner sind in diesen Prozess eingebunden, ein Treffen ist in den kommenden Wochen geplant. Zudem arbeitet das Land weiterhin intensiv an einer Lösung für Sozialgeldempfängerinnen und -empfänger. Landeshauptmann Arno Kompatscher thematisierte dieses wichtige Anliegen bereits bei einem Treffen mit Wirtschafts- und Finanzminister Giancarlo Giorgetti, was die hohe Priorität dieses Themas unterstreicht.




















