Naturns – Ein leuchtendes Beispiel für Engagement und Umweltbewusstsein zeigten junge Menschen im Biotop Kleine Etsch bei Staben. Im Rahmen des Aktionstages „Friday for nature“ packten 11- bis 13-Jährige tatkräftig mit an und erlebten hautnah, was es bedeutet, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Bereits zum sechsten Mal fand diese erfolgreiche Initiative statt, die Jugendliche für die Bedeutung der heimischen Natur sensibilisiert.
Junge Hände für die Artenvielfalt
Die jungen Umweltschützer erhielten nicht nur spannende Einblicke in die Besonderheiten des Biotops und seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, sondern durften auch selbst Hand anlegen. Mit großem Eifer pflanzten sie 30 neue Schwarzerlen, einen wichtigen Baum der Auwälder, der die Flussufer der Talsohle säumt. Experten des Fischereiverbandes Südtirol und des Fischereivereins Meran erklärten den Jugendlichen zudem am Sackbach, einem Altarm der Etsch, die Lebensweise der drei einheimischen Fischarten: Mühlkoppe, Bachforelle und Marmorierte Forelle. Im Zuge der Aktion befreiten die engagierten Helfer den Bachlauf auch von allerlei Müll, ein direkter Beitrag zur Reinhaltung des Gewässers.
Begleitet wurden die Jugendlichen von Fachleuten wie Annamaria Gapp vom Naturparkhaus Texelgruppe, Michael Stofner von der Forststation Naturns sowie Susanne Hellrigl und Ingrid Karlegger von der Umweltschutzgruppe Vinschgau. Leo Hilpold, Direktor des Landesamtes für Natur, betonte die Wichtigkeit solcher Projekte: „Im Naturschutz gibt es viele Möglichkeiten, sich persönlich einzubringen. Projekte wie dieses tragen dazu bei, dass Jugendliche selbst zu Akteuren im Naturschutz werden.“
Die Aktion „Friday for nature – Jugendliche im Biotopdienst“ wurde erneut vom JUZE – Jugendzentrum Naturns im Rahmen des Projekts „JuNwa – Junge Naturnser wollen anpacken“ unterstützt. Zahlreiche Partner, darunter die Umweltschutzgruppe Vinschgau, die Forststation Naturns und das Landesamt für Natur-Naturparkhaus Texelgruppe, arbeiteten Hand in Hand, um diesen wertvollen Tag zu ermöglichen. Solche Initiativen sind entscheidend, um die nächste Generation für den Schutz unserer einzigartigen Naturlandschaften zu begeistern und ihnen praktische Wege aufzuzeigen, wie sie einen positiven Unterschied machen können.




















