Bruneck – Die Stadt Bruneck festigt ihre Position als bedeutender Forschungs- und Bildungsstandort in Südtirol. Mit einem neuen, innovativen Ausbildungsangebot im Bereich Gesundheit und Soziales reagiert die Region auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften und bietet gleichzeitig attraktive Perspektiven für Berufseinsteiger und Quereinsteiger.
Wegweisendes Modell für Pflegehelfer
Landesrat Philipp Achammer und Bildungsdirektor Gustav Tschenett trafen sich mit Bürgermeister Bruno Wolf und Robert Alexander Steger, dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Pustertal, um die Stärkung des Bildungsstandorts Bruneck zu besprechen. Im Fokus stand dabei die Einführung einer berufsbegleitenden, dualen Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer. Dieses kostenlose Angebot, entwickelt von der Landesschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ in Kooperation mit der Bezirksgemeinschaft und den Seniorenwohnheimen des Pustertales, richtet sich gezielt an Menschen, die eine berufliche Neuorientierung suchen.
Der Lehrgang erstreckt sich über 14 Monate, von September 2026 bis Oktober 2027, und ist in 23 Unterrichtsblöcke im Zweiwochenrhythmus gegliedert. Landesrat Achammer betont die bewusste dezentrale Organisation und die berufsbegleitende Struktur, die das Angebot für eine breite Zielgruppe attraktiv macht. Das Interesse ist bereits groß, und zahlreiche Anmeldungen sind schon eingegangen.
Interessierte melden sich direkt bei der Landesschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ an. Wer parallel zur dualen Ausbildung eine Anstellung im Sozialbereich anstrebt, kontaktiert die Direktion Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Eine wertvolle Chance, sich beruflich neu zu positionieren und einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.




















