Kupferkabel im Wert von Tausenden Euro gestohlen
Täter ahnte nichts von verdeckter Überwachung
Solopaca – Ein 42-jähriger Mann aus der Region dachte, er hätte das perfekte Ziel für einen ungestörten Beutezug gefunden. Er brach auf die Baustelle der neuen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Cancello und Benevento ein. Da weit und breit keine Arbeiter zu sehen waren, wähnte er sich in Sicherheit.
Mit einer großen Zange knackte der Mann einen Betonschacht, der die darunterliegenden Stromleitungen schützte. Er schaffte es, rund 100 Meter Kupferkabel abzutrennen, ein Diebesgut mit einem Gewicht von etwa 50 Kilogramm. Doch der polizeibekannte Mann hatte die Rechnung ohne die Carabinieri gemacht. Er ahnte nicht, dass die Baustelle zu den strategisch wichtigen Infrastrukturprojekten Italiens zählt und deshalb unter ständiger, unauffälliger Beobachtung steht.
Eine Patrouille der Wache von Telese Terme hatte sich bereits auf die Lauer gelegt und den Dieb aus einer verdeckten Position beobachtet. Die Beamten griffen im richtigen Moment zu und nahmen den Mann auf frischer Tat fest. Sie stellten sowohl die gestohlenen Kabel als auch das Tatwerkzeug sicher. Der 42-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in das Gefängnis von Benevento gebracht. Für den Verdächtigen gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.




















