Die deutsche Radfahrerin Laura Viktoria Härtig ist rund drei Wochen nach einem schweren Verkehrsunfall am Sellajoch / Passo Sella in den Dolomiten gestorben. Die 30-Jährige aus Penzberg in Bayern war am 23. Juni 2026 auf ihrer Hochzeitsreise mit dem Motorrad des früheren italienischen Skirennläufers Peter Runggaldier zusammengestoßen. Wie mehrere italienische Medien am 14. Juli berichteten, erlag sie 19 Tage nach dem Unfall in einer Klinik im bayerischen Murnau ihren Verletzungen.
Der Unfall am Sellajoch
Der Zusammenstoß ereignete sich am 23. Juni auf der Staatsstraße SS 242 am Sella-Joch, das die Provinzen Trient und Bozen verbindet. Härtig fuhr nach Angaben der Ermittler mit ihrem Rennrad bergab in Richtung Canazei, als sie in einer Kurve frontal mit dem entgegenkommenden Motorrad kollidierte. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass das Fahrrad in zwei Teile zerbrach.
Am Steuer des Motorrads saß der frühere italienische Skirennläufer Peter Runggaldier, der bei dem Unfall ebenfalls verletzt wurde. Die genaue Ursache des Zusammenstoßes ist Gegenstand der Ermittlungen.
Hochzeitsreise endet in einer Tragödie
Laura Viktoria Härtig stammte aus Penzberg südlich von München und hatte nur wenige Wochen vor dem Unfall geheiratet. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie zu ihrer Hochzeitsreise in die Dolomiten gereist.
Nach dem Unfall wurde die schwer verletzte Radfahrerin zunächst per Hubschrauber in das Krankenhaus San Maurizio in Bozen geflogen. Anfang Juli wurde sie in eine Spezialklinik im oberbayerischen Murnau verlegt, wo sie ihren Verletzungen erlag.
Runggaldier äußert sich zum Tod der Radfahrerin
Nach Bekanntwerden des Todes meldete sich Peter Runggaldier öffentlich zu Wort. Der frühere Spitzensportler bat darum, seinen Schmerz zu respektieren. Sein Gedanke gelte allen an dem Unglück Beteiligten und deren Familien, ließ er mitteilen.
Die zuständige Staatsanwaltschaft führt die Ermittlungen zum Unfallhergang fort. Weitere Meldungen aus der Region finden sich in der Chronik von italien.news.




















