Toto Wolff schwärmt von Kimi Antonelli
Der Mercedes-Teamchef sieht im jungen Italiener ein Vorbild
Bologna – Der italienische Motorsport hat in dieser Formel-1-Saison ein neues Gesicht, das über die Grenzen des Landes hinaus Aufsehen erregt: Kimi Antonelli. Der erst neunzehnjährige Fahrer aus Bologna hat sich bei Mercedes einen Stammplatz erarbeitet und übertrifft dort die Erwartungen deutlich. Teamchef Toto Wolff findet für sein Talent inzwischen überschwängliche Worte.
Wolff bezeichnet den jungen Italiener als Fahrer, der jede Prognose übertreffe. Antonelli sei nicht nur auf der Strecke ein Gewinn, sondern auch abseits davon ein Vorbild – sogar für seinen eigenen Sohn Jack, wie der Österreicher betont. Für einen Teamchef, der über Jahre erfolgreiche Weltmeister begleitet hat, ist das eine bemerkenswerte Einschätzung.
Zugleich mahnt Wolff zur Geduld. Er beschreibt die Förderung Antonellis als langfristiges Projekt und traut ihm zu, in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren zahlreiche Titel zu gewinnen. Wichtig sei, den jungen Fahrer trotz der großen Erwartungen nicht zu überfordern und ihm Raum für seine Entwicklung zu lassen, statt ihn vorschnell unter Druck zu setzen.
Der Aufstieg des Bologneser Talents zählt zu den erfreulichsten Geschichten der laufenden Saison. Bereits in seinem noch jungen Karriereabschnitt in der Königsklasse sammelte Antonelli beachtliche Ergebnisse und feierte einen ersten großen Erfolg, der ihn in den Kreis der aufstrebenden Fahrer katapultierte. In Italien wird er längst als große Hoffnung des Motorsports gehandelt.
Für das nationale Publikum weckt seine Entwicklung Erinnerungen an vergangene Zeiten, in denen italienische Fahrer regelmäßig um Spitzenplätze kämpften. Mit Antonelli verbindet sich nun die Aussicht, dass ein Landsmann in den kommenden Jahren wieder ganz vorn mitmischen könnte. Der Rückhalt seines Teamchefs dürfte ihm dabei zusätzliche Sicherheit geben.




















