Am Donnerstagvormittag (9. Juli 2026) ist ein deutscher Alpinist am Breithorn Orientale im Monte-Rosa-Massiv tödlich verunglückt. Der Bergsteiger stürzte auf rund 4.000 Metern Höhe beim Abseilen mehrere Hundert Meter in die Tiefe. Er war gemeinsam mit zwei deutschen Landsleuten unterwegs, die den Unfall unverletzt überstanden.
Absturz beim Abseilen am Breithorn Orientale
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Rettungskräfte gegen 11 Uhr während des Abstiegs. Der Alpinist seilte sich am Doppelseil ab, als er den Halt verlor und abstürzte. Nach Angaben der Zeitung AostaSera fiel er rund 150 bis 200 Meter tief. Die beiden deutschen Bergsteiger, mit denen er die Überschreitung unternahm, blieben unverletzt.
Bergrettung Aostatal birgt den Leichnam
Andere Alpinisten in der Umgebung schlugen Alarm und verständigten die Einsatzzentrale des Aostatals. Der Hubschrauber des Soccorso Alpino Valdostano ortete den Verunglückten und barg den Leichnam, der anschließend nach Champoluc gebracht wurde. Die Identifizierung übernahm der Bergrettungsdienst der Guardia di Finanza (SAGF) aus Cervinia. Angaben zu Alter und Namen des Deutschen lagen zunächst nicht vor.
Mont Rose : deux alpinistes allemands sauvés après une nuit à 4 000 mètres d'altitude
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Breithorn: begehrter Viertausender im Monte-Rosa-Gebiet
Das Breithorn-Massiv liegt an der Grenze zwischen dem italienischen Vallée d'Aoste und dem Schweizer Wallis. Der Unfallgipfel, das östliche Breithorn erreicht rund 4.140 Meter; das benachbarte Westliche Breithorn gilt mit 4.164 Metern als einer der am leichtesten erreichbaren Viertausender der Alpen und ist entsprechend beliebt. Immer wieder verunglücken dort Bergsteiger – die Kombination aus leichter Erreichbarkeit und hochalpinem Gelände wird regelmäßig unterschätzt.





















