Rieti – Ein vermeintlich günstiges Mietwagen-Angebot im Internet wurde einem Mann zum Verhängnis. Er überwies mehr als 650 Euro für ein Fahrzeug, das er nie erhielt. Die Carabinieri haben jetzt eine 30-jährige Frau als mutmaßliche Täterin identifiziert.
Der Mann war im Internet auf eine verlockende Anzeige gestoßen, die augenscheinlich von einer Autovermietung in Rieti stammte. Nachdem er Kontakt aufgenommen hatte, wurde ihm versichert, dass das gewünschte Fahrzeug verfügbar sei. Um die Buchung abzuschließen, forderten ihn die Anbieter auf, die Gebühr per Banküberweisung zu begleichen.
In gutem Glauben tätigte der Kunde drei einzelne Zahlungen über insgesamt 650,24 Euro. Doch nachdem das Geld überwiesen war, brach der Kontakt abrupt ab. Das gemietete Auto wurde nie geliefert, und die Verantwortlichen waren plötzlich nicht mehr erreichbar. Eine Rückerstattung des Geldes war unmöglich.
Nachdem der Betrug offensichtlich wurde, erstattete der Geschädigte bereits am 13. Mai Anzeige. Die Carabinieri leiteten sofort Ermittlungen ein. Durch die Analyse von Dokumenten und digitalen Spuren konnten die Beamten die Identität der mutmaßlichen Betrügerin klären. Bei der Frau handelt es sich um eine 30-Jährige, die der Polizei bereits bekannt ist. Sie wurde wegen des Verdachts auf Betrug bei der Justizbehörde angezeigt. Für die Verdächtige gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.
Polizei warnt vor Online-Fallen
Die Carabinieri mahnen angesichts des Vorfalls erneut zur Vorsicht bei Online-Geschäften. Man solle die Seriosität von Webseiten und Anbietern stets prüfen, besonders bei ungewöhnlich günstigen Angeboten. Sichere, nachverfolgbare Zahlungsmethoden bieten einen besseren Schutz. Bei verdächtigen Geldforderungen sollte man jede Verhandlung sofort abbrechen und die Polizei informieren.




















