Jannik Sinner hat sein Auftaktmatch bei den French Open 2025 mit einem klaren Sieg gegen den Franzosen Arthur Rinderknech abgeschlossen. Mit einem 6:4, 6:3, 7:5-Erfolg unterstrich der Weltranglistenerste seine Titelambitionen und zeigte dabei eine beeindruckend stabile Leistung.
Von Beginn an dominierte Jannik Sinner
Sinner trat auf dem Court Philippe-Chatrier mit sichtbarem Selbstvertrauen auf und dominierte das Geschehen von der ersten Minute an. Im ersten Satz nutzte er früh eine Breakchance und kontrollierte den weiteren Verlauf, ohne größere Probleme zuzulassen. Rinderknech, der als Außenseiter in die Partie gegangen war, fand kein Mittel gegen das druckvolle Grundlinienspiel des Italieners.
Im zweiten Durchgang setzte sich das Bild fort. Sinner agierte präzise, bewegte sich exzellent und erzwang durch konstanten Druck zahlreiche Fehler beim Gegner. Mit 6:3 entschied er auch diesen Satz klar für sich und bestätigte seine Favoritenrolle.
Kurzer Einbruch und starke Reaktion
Erst im dritten Satz geriet Sinner kurzzeitig ins Wanken. Rinderknech nutzte eine schwächere Phase seines Kontrahenten, ging mit 5:2 in Führung und schnupperte an einem möglichen Satzgewinn. Doch Sinner blieb ruhig, reduzierte die eigenen Fehler und nahm dem Franzosen gleich zweimal den Aufschlag ab. Mit fünf Spielgewinnen in Folge drehte er den Satz zu einem 7:5 und beendete das Match nach 2 Stunden und 25 Minuten.
Die Zahlen bestätigen die Überlegenheit der Nummer 1
Statistisch untermauerte Sinner seinen Sieg mit einer starken Aufschlagquote und einem effizienten Returnspiel. Fünf von acht Breakchancen verwandelte er, während Rinderknech lediglich zwei seiner sieben Möglichkeiten nutzte. Besonders auffällig war die Disziplin des Italieners: Nur 18 unerzwungene Fehler standen 32 aufseiten seines Gegners gegenüber.
Auch in den längeren Ballwechseln bewies Sinner seine körperliche Fitness. Nach seiner verletzungsbedingten Pause und der darauffolgenden dreimonatigen Dopingsperre meldete er sich damit eindrucksvoll auf der Grand-Slam-Bühne zurück.
Die nächste Herausforderung ist bereits in Sicht
In der zweiten Runde trifft Sinner auf Richard Gasquet. Angesichts seines Auftretens im ersten Match gilt der Italiener nicht nur in dieser Begegnung, sondern auch im weiteren Turnierverlauf als klarer Favorit.
Mit seinem ersten Schritt Richtung Titelgewinn hat Jannik Sinner ein deutliches Zeichen gesetzt. Der überzeugende Sieg gegen Rinderknech dürfte sein Selbstvertrauen weiter stärken und seine Position als Nummer eins der Welt festigen.

















