Das Tourismusunternehmen Carezza Dolomites, das im Herzen der Dolomiten tätig ist, hat seine Anstrengungen im Klimaschutz mit messbaren Erfolgen fortgesetzt. Wie aus der jüngst vom renommierten Terra Institute vorgelegten Treibhausgasbilanz für das Jahr 2024 hervorgeht, konnte das Konsortium seine Emissionen von 498,6 Tonnen im Jahr 2022 auf 470,1 Tonnen CO₂-Äquivalent im vergangenen Jahr reduzieren. Am Fuße des Rosengartens und des Latemars ist man jedoch nicht mit diesem Erfolg zufrieden und strebt eine weitere Verringerung des ökologischen Fußabdrucks an.
Als touristischer Leitbetrieb in einer solch sensiblen Naturlandschaft sieht sich Carezza Dolomites in einer besonderen Vorbildfunktion. „Das ist der Grund, warum wir klimafreundliches Verhalten nicht nur vorleben, sondern durch gezielte Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen die Sensibilität für den Klimaschutz fördern”, erklärt Geschäftsführer Florian Eisath. Gäste, Partnerbetriebe und Mitarbeitende werden aktiv eingebunden und motiviert, gemeinsam einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region zu leisten.
Das übergeordnete Klimaziel von Carezza Dolomites ist es, die Treibhausgas-Emissionen auf ein technisch und wirtschaftlich vertretbares Minimum zu senken. Dies soll durch die kontinuierliche Umstellung auf erneuerbare Energien, den Einsatz emissionsarmer Technologien im Winter und eine nachhaltige Mobilität der Mitarbeitenden erreicht werden.
Weitere Einsparungen sind für 2025 geplant
Im Jahr 2024 gelang es, die Emissionen um fast 12 Tonnen CO₂-Äquivalent zu reduzieren. Diese setzen sich zu 60 Prozent aus direkten und zu 40 Prozent aus indirekten Emissionen (vorgelagerte und nachgelagerte Prozesse) zusammen. Der Bericht des Terra Instituts hebt hervor, dass der „Wegfall des Heizöls durch die Umstellung auf elektrische Heizpaneele zu einem klaren Rückgang bei den stationären Emissionen” führte. Die Emissionen des Fuhrparks, insbesondere durch die Pistenpräparierung, blieben hingegen konstant und stellen weiterhin die größte Emissionsquelle dar.
Genau hier setzt Carezza Dolomites für die Zukunft an: Seit Dezember wird der Fuhrpark mit HVO-Kraftstoff betankt, was in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der Emissionen zur Folge haben dürfte. Darüber hinaus wird Carezza Dolomites den Einsatz von E-Bikes bei den Mitarbeitenden weiterhin fördern. Seit dem 1. Januar 2025 wird die Treibhausgas-Erfassung auf das Restaurant „Laurins Lounge” erweitert und in Zusammenarbeit mit dem Terra Institute wird eine Biodiversitätsanalyse zum Natur- und Kulturraum des Skigebiets durchgeführt. Zudem ist das Konsortium assoziierter Partner eines Interreg-Projekts zum Thema Biodiversitätsmanagement für Bergbahnen.




















