Ein Rentner aus Mailand verunglückte am Montagnachmittag bei einem als wenig anspruchsvoll eingestuften Spaziergang nahe St. Ulrich schwer. Das Ehepaar hatte wahrscheinlich den markierten Weg verlassen, wobei der Mann einen steilen Abhang hinunterstürzte und rund 150 Meter in die Tiefe fiel. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Seine Frau alarmierte gegen 20:20 Uhr die Rettungskräfte. Sie selbst konnte aber nur unter Einsatz eines Hubschraubers aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden.
Während die Frau von Bergrettern und der psychologischen Notfallhilfe betreut wurde, suchten die Einsatzkräfte mit Unterstützung der Carabinieri nach dem Ehemann. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde der leblose Körper gefunden und mit großer Vorsicht per Seil und Trage geborgen.
Dieses Ereignis macht deutlich, wie lebensgefährlich selbst kurze Wanderungen in alpinem Gelände sein können. Experten mahnen zu erhöhter Achtsamkeit bei schwierigen Passagen und plädieren für eine bessere Markierung und Planung von Wanderungen.




















