Der Verwaltungsrat der Stiftung Dolomiten UNESCO hat am 14. Juli eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Der Geograf Thomas Streifeneder wird das Land Südtirol künftig im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung vertreten. Diese Ernennung erfolgte auf Vorschlag von Landesrat Peter Brunner, der unter anderem für Raumentwicklung, Natur-, Klima- und Umweltschutz sowie Energie und Sport zuständig ist.
Brunner äußerte sich erfreut über die Wahl Streifeneders: „Ich freue mich sehr, dass die Kandidatur von Professor Streifeneder auch von den anderen Mitgliedern des Verwaltungsrats angenommen wurde und sie seine umfangreichen Erfahrungen auf lokaler und internationaler Ebene zu schätzen wussten.” Brunner blickt der Zusammenarbeit mit Streifeneder erwartungsvoll entgegen, um die bestehenden Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung des UNESCO-Welterbegebiets der Dolomiten gemeinsam weiter auszubauen.
Thomas Streifeneder, 1972 in München geboren, ist ein anerkannter Geograf. Seit 2009 leitet er das Institut für Regionalentwicklung an der EURAC Research in Bozen, einem renommierten Forschungszentrum in Südtirol. Darüber hinaus verfügt er über langjährige Lehrerfahrung, unter anderem durch Vorlesungen an der Freien Universität Bozen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Trient. Seine Expertise in den Bereichen Regionalentwicklung und Geografie macht ihn zu einer passenden Besetzung für diese wichtige Position.
Landesrat Brunner nutzte die Gelegenheit, um seinem Vorgänger im wissenschaftlichen Beirat, Walter Angonese, seinen aufrichtigen Dank auszusprechen. Angonese, ein international erfahrener Architekt und Universitätsprofessor, hatte das Land Südtirol von 2022 bis 2025 mit großem Engagement und Kompetenz vertreten. „Mit großem Einsatz hat er in den letzten drei Jahren seine umfassende Erfahrung als international tätiger Architekt und sein besonderes Gespür für Landschaft und Natur in die Stiftung eingebracht“, betonte Brunner.
Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Dolomiten UNESCO besteht gemäß seiner Satzung aus fünf Mitgliedern. Seine Hauptaufgabe ist es, technisch-wissenschaftliche Beratung zu leisten und auf Anfrage Gutachten zu relevanten Themen und Fragen im Zuständigkeitsbereich der Stiftung zu erstellen. Zudem kann der Beirat Stellungnahmen zum Führungsmonitoring der Dolomiten-UNESCO-Welterbe-Gebiete sowie zur Forschungstätigkeit abgeben und Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Die Amtszeit des wissenschaftlichen Beirats beträgt drei Jahre.
Die Dolomiten wurden 2009 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Sie sind bekannt für ihre einzigartige geologische Beschaffenheit und ihre atemberaubende Landschaft. Die Stiftung Dolomiten UNESCO koordiniert die Schutz-, Management- und Förderungsmaßnahmen für dieses außergewöhnliche Naturerbe.




















