Südtirols Gemeinden haben erneut die Möglichkeit, Fördergelder für nachhaltige Projekte zu beantragen. Dafür stellt der italienische Staat rund 12 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds PNRR bereit. Der aktuelle Aufruf richtet sich an sogenannte „Grüne Gemeinschaften“ – lokale Zusammenschlüsse in ländlichen und bergigen Regionen, die ihre natürlichen Ressourcen umweltschonend nutzen und die Lebensqualität vor Ort verbessern wollen.
Bereits im Jahr 2022 beteiligte sich die Bezirksgemeinschaft Vinschgau erfolgreich an diesem Förderprogramm. Damals wurden verschiedene Projekte geplant, darunter eine Energiegemeinschaft für öffentliche Gebäude, die Digitalisierung der E-Werke zur besseren Steuerung des Stromnetzes, der Bau einer Wasserstofftankstelle und die stärkere Nutzung heimischen Holzes.
Nun können sich erneut Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Interessentschaften oder Konsortien bewerben, sofern sie gemeinsam Projekte entwickeln. Laut Landesrätin für Europa, Magdalena Amhof, sei der Aufruf eine bedeutende Chance für lokale Gemeinschaften. Es gehe nicht nur um Umwelt- und Ressourcenschutz, sondern auch um die Zusammenarbeit verschiedener Akteure, die Zukunftsfähigkeit der Regionen und die Lebensqualität der Bevölkerung.
Projektvorschläge müssen innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung des Aufrufs beim Ressort für regionale Angelegenheiten und Autonomien (DARA) eingereicht werden.




















