Der für Infrastrukturen und Mobilität zuständige Landesrat Daniel Alfreider hat sich heute in Rom mit dem italienischen Unterstaatssekretär Tullio Ferrante im Ministerium für Infrastruktur und Verkehr (MIT) getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Verkehrsregelung und Mobilität in sensiblen Gebieten, insbesondere in den Bergregionen Südtirols.
Landesrat Alfreider betonte gegenüber Ferrante die dringende Notwendigkeit, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität der Anwohner zu schützen. Ein besonderes Augenmerk müsse dabei auf die Regulierung des Verkehrs auf vielbefahrenen Bergpässen gelegt werden. Alfreider forderte zudem rechtliche Klarheit bezüglich der Homologisierung von Geschwindigkeitsmessgeräten. Der Wunsch der Landesregierung sei es, die Verfahren zu vereinfachen, damit die Gemeinden in sensiblen Bereichen schneller gegen überhöhte Geschwindigkeit vorgehen können.
„Der Straßenverkehrs-Codex sieht Kontrollen auch außerhalb von Ortschaften vor, was auch eine klare Forderung der Bürgermeister ist“, erklärte Alfreider. „Was aber fehlt, ist eine zentrale Klarstellung, die dank des Engagements des Ministers und des Staatssekretärs in den nächsten Wochen erfolgen soll. Dadurch können die Gemeinden wieder fixe Geschwindigkeitskontrollsysteme installieren.“
Unterstaatssekretär Ferrante verwies auf den bereits begonnenen konstruktiven Dialog mit Südtirol. Das Verkehrsministerium arbeite daran, die Straßen sicherer zu machen und eine effizientere Mobilität zu ermöglichen. Ferrante dankte Alfreider für dessen Anerkennung der von ihm persönlich initiierten Einführung verkehrsberuhigter Zonen (ZTL) in UNESCO-Gebieten, die in den neuen Straßenverkehrskodex aufgenommen wurden. Er betonte, dieses Instrument sei wertvoll, da es eine bessere Mobilität ermögliche und gleichzeitig dabei helfen könne, Besucherströme zu steuern und somit landschaftlich und naturkundlich wertvolle Gebiete zu schützen.
Abschließend unterstrich Ferrante, dass das Treffen den gemeinsamen institutionellen Einsatz zur Förderung einer modernen, sicheren und nachhaltigen Mobilität weiter gestärkt habe.




















