Die Landesregierung Südtirols setzt verstärkt auf den Ausbau und die Stärkung der Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler. Für das kommende Schuljahr 2024/25 wurden bereits 5,4 Millionen Euro an finanzieller Unterstützung bereitgestellt – eine Steigerung gegenüber den 5,1 Millionen Euro im Vorjahr. Dies unterstreicht die wachsende Nachfrage und die Bedeutung dieses Angebots für Familien in Südtirol.
Die Nachmittagsbetreuung umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten: von Hausaufgabenhilfe und Mensadienst bis hin zu künstlerischen, kreativen und sportlichen Angeboten. Noch bis zum 31. August können Familien und Trägerorganisationen finanzielle Unterstützung bei der Familienagentur des Landes beantragen.
Für Familienlandesrätin Rosmarie Pamer ist der Ausbau der Nachmittagsbetreuung ein zentrales Anliegen. Sie betont: „Berufstätige Eltern brauchen ein planbares, zuverlässiges und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot für ihre Kinder für jene Zeiten, in denen sie ihrem Job nachgehen.” Pamer sieht den Ausbau der Nachmittags- und Sommerbetreuung als entscheidenden Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Derzeit gibt es in rund 40 Gemeinden ein Angebot zur Nachmittagsbetreuung. Die Gemeinden fungieren dabei als zentrale Anlaufstelle für Eltern. Die Angebote werden von verschiedenen Trägerorganisationen gestaltet. Im Schuljahr 2024/25 haben 91 Organisationen einen Landesbeitrag bei der Familienagentur beantragt. Landesrätin Pamer ruft die Gemeinden dazu auf, den lokalen Bedarf zu ermitteln und gemeinsam mit den Trägern maßgeschneiderte Betreuungsangebote zu entwickeln.




















