In seiner Sitzung vom 23. Juli hat der Meraner Gemeinderat eine Reihe wichtiger Beschlüsse gefasst, die die Zukunft der Stadt maßgeblich beeinflussen werden. Im Fokus standen umfangreiche Investitionen in die städtische Infrastruktur sowie personelle Veränderungen.
So wurde Lucia Giampieretti als Nachfolgerin des zurückgetretenen Ratsmitglieds Dario Dal Medico neu in den Gemeinderat aufgenommen. Darüber hinaus genehmigte das Stadtparlament die Abschlussbilanzen der Freiwilligen Feuerwehr für das Jahr 2024 und beglich außeretatmäßige Schulden aus Gerichtsverfahren.
Ein zentraler Beschluss betraf die zweite Änderung des einheitlichen Strategiedokuments 2025–2027, in das zwei neue Projekte aufgenommen wurden: die Neugestaltung des Terminals für Überlandbuslinien in der Piavestraße und der Erwerb eines Kanals, der durch den städtischen Friedhof verläuft. Gleichzeitig wurden die Finanzrahmen für bestehende Projekte angepasst.
Von großer Bedeutung ist die Übertragung eines Verwaltungsüberschusses von fast 6,6 Millionen Euro aus dem Finanzjahr 2024 auf den Haushaltsvoranschlag 2025, da diese Mittel eine Vielzahl wichtiger Investitionen ermöglichen. Geplant sind unter anderem der Austausch von Fenstern und Türen im Senior*innenheim in der Gampenstraße, verschiedene Maßnahmen in den von der Meranarena verwalteten Sporteinrichtungen, der Bau eines neuen Radwegs in der Tennisstraße sowie die Sanierung von Straßen und Plätzen. Zudem fließen Gelder in die Instandhaltung städtischer Schulgebäude, die Pflege von Parks und Gärten, den Abbau architektonischer Barrieren und die Planung von Maßnahmen gegen Grundwasserprobleme in Sinich.
Auch in anderen Gremien gab es personelle Neuerungen: Maria Rosaria Profico ist nun Mitglied des Rechnungsprüfer:innenkollegiums und die Ratsmitglieder Reinhard Anton Bauer (SVP) sowie Emanuela Albieri (La Civica per Merano Dal Medico Sindaco) werden Meran im Bezirksrat des Burggrafenamtes vertreten. Abschließend wurde eine Änderung der Bauleitplan-Durchführungsbestimmungen bezüglich der Abstände zu Stützmauern in der Schallhofstraße genehmigt, um die Bebauung eines Geländes zu erleichtern.




















