Die Südtiroler Landesregierung hat am 22. Juli einen bedeutenden Schritt für die Kulturlandschaft der Region beschlossen. Das Land wird eine Immobilie in den Meraner Lauben (Lauben 165) erwerben, um dort das „Haus der Kunst” einzurichten. Der Beschluss erfolgte auf Vorschlag von Landesrat Christian Bianchi, der die Ressorts Hochbau, Valorisierung des Vermögens, Grundbuch und Kataster leitet. Das derzeitige Gebäude der Sparim AG soll nach entsprechenden Umbauarbeiten zu einem zentralen Referenzpunkt für die Kunst in Südtirol werden.
„Mit dem Ankauf der Immobilie investiert das Land in die Kultur. Für Kunst- und Kulturschaffende sowie Interessierte wird ein fester und repräsentativer Ort für Kunst mitten in Meran geschaffen”, unterstreicht Landesrat Bianchi die Bedeutung des Vorhabens.
Ein langfristiges Vorhaben wird Realität
Die Idee für dieses Projekt stammt aus dem Jahr 2019, als im Rahmen einer Marktanalyse nach einem geeigneten Gebäude für das Haus der Kunst gesucht wurde. Die nun ausgewählte Immobilie unter den Meraner Lauben erfüllt die gestellten Anforderungen hinsichtlich ihrer Charakteristika und ihres Standorts optimal. Das Land wird für den Immobilienkauf eine Summe von 4,8 Millionen Euro investieren.
„Mit diesem Vorhaben geben wir dem Haus der Kunst einen definitiven Sitz und bekräftigen einmal mehr das Engagement des Landes zur Unterstützung und Verbreitung von Kunst“, so Bianchi weiter. Dieser Schritt wird als klares Bekenntnis des Landes zur Förderung der lokalen Kunstszene und zur Schaffung zugänglicher Kulturräume interpretiert.




















