Die Südtiroler Landesregierung hat angekündigt, die Gehälter von Lehrkräften ab Januar 2026 real zu erhöhen. Diese sollen über die bereits beschlossene Inflationsanpassung hinausgehen und den Lehrerberuf attraktiver machen.
Geplante Maßnahmen zur Gehaltsanpassung
Am 27. Mai 2025 beschloss die Landesregierung, im Haushaltsplan 2026 Mittel für eine Reallohnerhöhung des Lehrpersonals bereitzustellen. Diese Maßnahme ergänzt die bereits vereinbarte strukturelle Gehaltsanpassung von bis zu 380 Euro brutto monatlich, die der Inflation Rechnung trägt. Zusätzlich wurde eine Einmalzahlung von 1 745,12 Euro für den Zeitraum 2022 bis 2024 vereinbart.
Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte die Notwendigkeit, die Arbeit der Lehrpersonen angemessen zu honorieren, da sie einen zentralen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Personallandesrätin Magdalena Amhof kündigte an, dass die Außendienstvergütungen der Lehrkräfte bereits im Herbst 2025 an die Inflation angepasst werden sollen.
Politische Unterstützung und weitere Schritte
Der Südtiroler Landtag hat kürzlich einen Antrag zur Erhöhung der Lehrergehälter einstimmig angenommen. Dieser sieht vor, neben dem staatlichen Grundlohn einen zusätzlichen „Landesgrundlohn” einzuführen. Bildungslandesrat Philipp Achammer betonte die Notwendigkeit, die Grundgehälter anzupassen, um die Rentenfähigkeit zu verbessern.
Ein Arbeitstisch unter Achammers Vorsitz arbeitet bereits an den Details der geplanten Reallohnerhöhung. Das Ziel besteht darin, die Gehälter der Lehrpersonen schrittweise über die Inflationsanpassung hinaus anzuheben, um somit die Attraktivität des Lehrerberufs in Südtirol zu steigern.




















