Die Südtiroler Landesregierung intensiviert ihren Kampf gegen den Missbrauch von Wohnraum. Wohnlandesrätin Ulli Mair hat heute ein Abkommen mit dem Regionalkommando Trentino-Südtirol der Finanzpolizei unterzeichnet. Diese Kooperation soll die Agentur für Wohnbauaufsicht (AWA) unterstützen, um Wohnraum für die einheimische Bevölkerung besser zu sichern.
Ziel ist es, Verstöße gegen Auflagen für geförderte oder konventionierte Wohnungen effektiver zu ahnden. Dazu zählen beispielsweise die illegale touristische Vermietung oder nicht gemeldete Leerstände, wie Landesrätin Mair betonte. Die Finanzpolizei bringe dabei wertvolle Datenbanken und erweiterte Kontrollmöglichkeiten mit, was auch der Prävention diene.
Gavino Putzu, Regionalkommandant der Finanzpolizei, begrüßte das auf 36 Monate angelegte Abkommen als wichtigen Schritt zur Verhinderung von Verstößen und zur Sicherung des Rechts der Bürger auf geförderte Wohnungen.
Die verstärkten Kontrollen stehen im Einklang mit dem Regierungsprogramm und der jüngsten Wohnreform, die höhere Strafen für Wohnraum-Missbrauch vorsieht. „Unser Ziel ist es, Rechtssicherheit zu garantieren und dafür zu sorgen, dass geförderter Wohnraum ausschließlich jenen Südtirolern zugutekommt, die ihn benötigen“, so Mair abschließend.




















