Das Arbeitsförderungsinstitut (AFI) in Südtirol steht unter neuer Führung: Stefano Mellarini hat das Amt des Präsidenten übernommen. Am Dienstag, dem 22. Juli 2025, stattete er gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Barbara Perri, AFI-Direktor Stefan Perini und AFI-Mitarbeiterin Maria-Elena Iarossi seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Arno Kompatscher und Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof im Bozner Palais Widmann ab.
Kompatscher und Amhof gratulierten Mellarini zu seiner neuen Position und wünschten ihm viel Erfolg bei seinen bevorstehenden Aufgaben. Mellarini war zuvor Gewerkschaftsvertreter der SGK Schule FUH und Lehrer und tritt die Nachfolge von Andreas Dorigoni an.
Schwerpunkte der Zusammenarbeit: Arbeitsmarkt-Herausforderungen
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, der Landesverwaltung und der gesamten Arbeitswelt in Südtirol. Es bestand Einigkeit über die Bedeutung aktuell relevanter Themen: die Verbesserung der Arbeitssicherheit, die Schaffung von Wohnmöglichkeiten für Arbeitskräfte, die von außerhalb des Landes kommen, sowie die Sicherstellung fairer Löhne, insbesondere für Mitarbeiter in Subunternehmen.
Ein weiteres zentrales Thema des Gesprächs war die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung des AFI. Das Institut soll sich in den kommenden Jahren als moderne Forschungs-, Beratungs- und Informationseinrichtung weiter etablieren. Das vor 30 Jahren gegründete Arbeitsförderungsinstitut AFI ist eine wichtige Säule für die Analyse und Bereitstellung von Daten und Informationen zu den Themen Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft in Südtirol. Diese kommen sowohl der Öffentlichkeit als auch Verbänden und der Politik zugute.
Der Vorsitz der Exekutive des AFI wechselt alle drei Jahre. Aktuell wird das Institut von einem breiten Konsortium aus Gewerkschaften (ASGB, CGIL-AGB, SGB-CISL, UIL-SGK), Sozialverbänden (KVW und ACLI) sowie dem Land Südtirol selbst getragen.




















