Die Landesregierung hat beschlossen, das Sportzentrum „Aquarena” in Brixen künftig für den schulischen Sportunterricht nutzbar zu machen. Grundlage dafür ist eine Kooperation zwischen dem Land Südtirol, der Gemeinde Brixen und den Stadtwerken Brixen, die auf Initiative von Landesrat Christian Bianchi zustande kommt. Bianchi ist zuständig für Hochbau und Liegenschaftsverwaltung.
Eine Analyse der Gemeinde Brixen hatte zuvor einen deutlichen Mangel an Sportstätten für Schulen in der Stadt aufgezeigt. Aktuell stehen lediglich für 155 der insgesamt 290 Klassen geeignete Einrichtungen zur Verfügung. Besonders betroffen sind dabei Ober- und Berufsschulen, doch auch Grund- und Mittelschulen leiden unter dem Engpass.
Die Aquarena mit Hallen- und Freibad, Beachvolleyball- und Beachsoccer-Feldern, Fitnessräumen und weitläufigen Grünflächen wird daher als wertvolle Infrastruktur gesehen, die Schülerinnen und Schülern künftig ausreichend Raum für Bewegung bieten soll.
Das Ressort von Landesrat Bianchi wurde von der Landesregierung beauftragt, gemeinsam mit der Gemeinde Brixen und den Stadtwerken die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine Vereinbarung zur schulischen Nutzung der Aquarena zu erarbeiten und zu unterzeichnen. Zusätzlich wurde ein eigenes Organisationskomitee ins Leben gerufen, das die Abläufe der Nutzung koordiniert und begleitet.
Landesrat Bianchi unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: Bewegungserziehung sei keine zusätzliche Option, sondern ein zentraler Bestandteil der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Mit der geplanten Zusammenarbeit wolle das Land dem Mangel an Schulsportstätten in Brixen gezielt begegnen. Die Nutzung bestehender Anlagen sei ein Beispiel dafür, wie vorhandene Ressourcen im Sinne der jungen Generation optimal eingesetzt werden könnten. Angemessene und sichere Sportstätten sind eine Investition in die Gesundheit, die soziale Entwicklung und das ganzheitliche Wachstum der Schülerinnen und Schüler, betont der Landesrat.




















