Die Bergsportgemeinschaft trauert um den bekannten Mountainbiker und Extremsportler Andreas Tonelli aus Südtirol. Der 48-Jährige war berühmt für seine waghalsigen Touren in den Dolomiten und ist am Dienstagabend nach einem Sturz aus rund 200 Metern Tiefe ums Leben gekommen.
Da Tonelli nicht von einer Fahrradtour zurückgekehrt war, wurde eine Suchaktion im Bereich des Piz Duleda (2.909 m) eingeleitet. In den Nachtstunden gelang es der Bergrettung Gröden, seinen leblosen Körper zu lokalisieren. Die aufwendige Bergung durch Aiut Alpin Dolomites konnte aufgrund schwieriger Bedingungen erst am Mittwochmorgen abgeschlossen werden. Ein Freund, der sich eigenständig auf die Suche begeben hatte, wurde ebenfalls in Sicherheit gebracht.
Die Bergung von Tonelli war einer von sechs Einsätzen für die Bergrettung Gröden an diesem ereignisreichen Dienstag.
Andreas Tonelli galt als Ikone der Mountainbike-Szene. Er teilte seine Erlebnisse und die Schönheit der Bergwelt regelmäßig mit seiner großen Fangemeinde in den sozialen Medien und inspirierte zahlreiche Outdoor-Enthusiasten.
Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar. Fest steht jedoch, dass die Bergsportwelt einen ihrer charismatischsten Vertreter verloren hat. Andreas Tonelli wird für seine unerschrockene Leidenschaft und seinen unermüdlichen Einsatz für den Bergsport in Erinnerung bleiben.




















