Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Padua kämpft derzeit um sein Leben. Er war in der Nacht vom 10. auf den 11. Juli auf der griechischen Insel Korfu von einem Balkon gestürzt. Der Jugendliche befand sich zusammen mit sieben Freunden in einer Ferienwohnung, um das Ende des Schuljahres zu feiern, als sich das Unglück ereignete.
Die Jugendlichen hielten sich in ihrer Unterkunft auf, als der Schüler aus noch ungeklärten Gründen über die Brüstung des Balkons stürzte und rund sieben Meter in die Tiefe fiel. Keiner der Freunde konnte den Sturz direkt beobachten. Erst durch laute Geräusche alarmiert, leisteten sie umgehend Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst.
Der Jugendliche erlitt beim Aufprall schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Nach Eintreffen der Rettungskräfte wurde er zunächst stabilisiert und anschließend in ein Krankenhaus auf Korfu eingeliefert, wo er auf der Intensivstation behandelt wird. Sein Zustand wird weiterhin als kritisch beschrieben und die kommenden Tage sind entscheidend für seinen weiteren Gesundheitsverlauf.
Die Eltern des Jugendlichen reisten am Folgetag nach Griechenland, um bei ihrem Sohn zu sein. Unterdessen laufen die Ermittlungen der örtlichen Behörden, die verschiedene Szenarien prüfen. Aktuell gilt ein Unfall durch Gleichgewichtsverlust als wahrscheinlich, ein vorsätzliches Handeln wird jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen. Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum haben sich bisher nicht bestätigt.
Das tragische Ereignis hat in der Heimatstadt des Jugendlichen große Betroffenheit ausgelöst. Freunde, Familie und Schulgemeinschaft zeigen sich schockiert und hoffen auf eine baldige Besserung seines Gesundheitszustands. Währenddessen setzen die Ermittler ihre Arbeit fort, um die genauen Umstände des Sturzes zu klären.




















