Ein dramatischer Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag im italienischen Fluss Po: Ein 15-jähriger Junge wird vermisst, nachdem er an einer Stelle mit extrem starker Strömung ins Wasser gesprungen war und von den Fluten mitgerissen wurde. Sein Vater konnte einen weiteren Sohn aus den reißenden Wassern retten, während sich ein drittes Kind selbst ans Ufer retten konnte.
Die Familie war an einem Strand unterhalb der Becca-Brücke in der Gemeinde Linarolo in der Lombardei, nahe der Mündung des Ticino in den Po, unterwegs. Der in Pavia wohnhafte, nordafrikanischstämmige Junge war zusammen mit seinen Brüdern ins Wasser gesprungen. Die Strömungen in diesem Flussabschnitt sind für ihre Tücken und Gefährlichkeit bekannt.
Seit gestern Nachmittag läuft eine großangelegte Suchaktion der Feuerwehr im Po. Wasserrettungsspezialisten der Feuerwehr Pavia suchen unermüdlich nach dem Vermissten, unterstützt von Tauchern aus regionalen Einheiten der Lombardei und des Piemont. Die Suche musste aufgrund des schlechten Wetters zwischenzeitlich unterbrochen werden, wird aber mit Hochdruck fortgesetzt. Mit jeder verstrichenen Stunde schwindet jedoch die Hoffnung, den 15-Jährigen noch lebend zu finden.




















