Im Hafen von Genua ist den italienischen Behörden ein bedeutender Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. In einer aus dem Iran stammenden Containerlieferung wurden rund 140 Kilogramm Heroin sichergestellt – raffiniert versteckt im Inneren von Ziegelsteinen.
Die Sendung umfasste zehn Container mit insgesamt 60.000 Ziegelsteinen. Bei der Kontrolle bemerkten Ermittler minimale Unregelmäßigkeiten an einigen der Steine. Eine genauere Untersuchung bestätigte den Verdacht: Im Inneren befanden sich hunderte Heroinpäckchen mit einem Gewicht von jeweils rund 275 Gramm. Insgesamt konnten mehr als 500 solcher Pakete sichergestellt werden.
Die Ware war offenbar für den europäischen Drogenmarkt bestimmt, mit geplanter Weiterleitung nach Warschau. Die italienische Finanzpolizei führte den Einsatz gemeinsam mit dem Zoll und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex durch. Ziel ist es nun, die internationale Lieferkette aufzudecken und die Verantwortlichen zu identifizieren.
Der Fund unterstreicht die strategische Bedeutung des Hafens von Genua als Einfallstor für illegale Warenströme aus Asien und dem Nahen Osten. Die Ermittlungen konzentrieren sich aktuell auf die Herkunftsroute, die Verschleierungstechniken sowie mögliche Verbindungen zu organisierten kriminellen Netzwerken in Europa.




















